Piratenboot Side: Baden, wo der Fluss ins Meer fließt
Im Meer fühlt sich ein Bad meist vom ersten bis zum letzten Zug gleich an. Hier nicht – und Kinder merken das, sobald ihre Füße im Wasser sind.
Kurz gesagt
Am Piratenboot-Tag fährt das Boot vom Anleger in Side den Fluss hinunter bis zur Mündung und hält dort zum Baden. Kaltes Süßwasser aus dem Fluss und warmes Salzwasser des Mittelmeers liegen direkt nebeneinander, ein einziges Bad führt also durch beides. Der Stopp ist im Preis enthalten, ins Wasser muss niemand. Die Kleinen Piraten baden stattdessen an der Küste.
Wie das Boot dorthin kommt
Nach dem morgendlichen Transfer vom Hotel legt das Boot um 10:00 ab und fährt flussabwärts. Der Fluss ist die erste Kulisse des Tages, links und rechts ziehen die Ufer vorbei. An seinem Ende öffnet er sich zum Meer, und dieser Treffpunkt ist die Mündung.
Den ganzen Ablauf des Tages – Show, Mittagessen, Schaumparty und Rückfahrt – finden Sie in unserem Ablauf-Ratgeber.
Was das Wasser hier so besonders macht
An der Mündung treffen zwei sehr verschiedene Gewässer aufeinander. Auf der einen Seite das Süßwasser des Flusses, so kalt, dass Kinder quietschen; auf der anderen das Mittelmeer, warm und salzig. Man kann von einem ins andere schwimmen und die Grenze dazwischen auf der Haut spüren.
Temperaturen nennen wir keine, weil keine vermerkt sind und sie sich ohnehin ändern. Es geht um den Unterschied, nicht um die Zahl. Für ein Kind, das bisher nur Pool oder offenes Meer kennt, ist der Wechsel von einem Wasser ins andere wirklich neu – und ein Foto vom Deck aus wert.
Mit Kindern an der Mündung baden
- Bleiben Sie mit Ihrem Kind im Wasser; Eltern sind den ganzen Tag bei ihren Kindern.
- Lassen Sie ein zögerndes Kind die kalte Seite erst vom Rand aus testen.
- Schwimmhilfen sind nicht vermerkt; braucht Ihr Kind eine, fragen Sie uns vor der Buchung.
- Halten Sie das Handtuch bereit, sobald es herausklettert – die kalte Seite überrascht selbst an einem heißen Tag.
- Cremen Sie alle neu ein, wenn sie trocken sind.
Für Nichtschwimmer und alle, die lieber trocken bleiben, gibt es einen eigenen Ratgeber: Baden und Nichtschwimmer.
Wenn Sie lieber nicht ins Wasser gehen
Wer den Stopp an Deck aussitzt, verpasst nichts Wichtiges. Vom Boot aus sehen Sie, wie die Kinder beim ersten kalten Wasser nach Luft schnappen, halten die Handtücher bereit und passen auf die Taschen auf. Ein Elternteil mit Baby, die Oma, die lieber im Schatten sitzt, oder ein Kind, das einfach keine Lust hat: Show, Spiele, Mittagessen und Schaumparty finden danach ohnehin an Bord statt.
Gehören eine Schwangerschaft, eingeschränkte Beweglichkeit oder ein Rollstuhl zu Ihrem Familientag, sagen Sie es uns vor der Buchung: Was möglich ist, entscheidet der Veranstalter, und medizinische Zusagen machen wir keine.
Mündung oder Küste: die beiden Badestopps im Vergleich
Das Bad an der Mündung gehört zu dem Piratenboot-Tag. Auch die Kleinen Piraten gehen baden, aber in klarem Wasser vor der Küste, ohne Fluss. Wenn Sie Ihren Kindern genau dieses Zusammentreffen der beiden Gewässer zeigen möchten, ist damit auch klar, welcher Tag es wird.
Gepackt ist schnell – Badesachen, Handtücher, Hüte und Sonnencreme mit hohem LSF; der Rest steht auf der Packliste. Passt alles, dann reservieren Sie Ihre Plätze.